Was ist Systemische Therapie
Die systemische Therapie arbeitet mit einzelnen Personen, Paaren oder Familien. Sie betrachtet den Menschen als Teil eines Systems, in welchem alle Personen direkt miteinander zusammenhängen, z.B. in einer Familie oder innerhalb des Arbeitskontextes.
Der Fokus liegt weniger auf den individuellen Ursachen, sondern auf Muster, Kommunikation und Dynamiken innerhalb von Familien, Partnerschaften, Freundes- und Arbeitsbeziehungen.
Veränderungen in einem System wirken sich daher auf alle Mitglieder aus. Vergleichbar mit einem Mobilé: zieht man an einer Figur, kommt es auch zur Bewegung bei den anderen Figuren.
Die systemische Therapie arbeitet v.a. mit dem Versuch der Lösung des Problems und mit der Idee, was davon hilfreich war und was weniger. Denn sie geht davon aus, dass jede Störung auch einen bestimmten Zweck im System erfüllt.
Aus systemischer Sicht betrachten wir auch Symptome von Kindern und Jugendlichen nicht losgelöst, sondern im Zusammenhang mit ihrem familiären, sozialen und emotionalen Umfeld. Verhalten ist oft Ausdruck innerer Belastungen, ungelöster Konflikte oder schwieriger Beziehungserfahrungen.
Kinder zeigen mit ihrem Verhalten oft das, was sie noch nicht in Worte fassen können. Ängste, Rückzug, Aggression oder Überforderung verstehen wir nicht als „Störung“, sondern als sinnvolle Reaktion auf Belastungen, Unsicherheit oder Beziehungsdynamiken.
Im Mittelpunkt steht nicht die Frage „Was stimmt mit dem Kind nicht?“, sondern „Was braucht das Kind – und was braucht das System, damit Entwicklung wieder möglich wird?“
Insgesamt geht es um die Arbeit an Ihren Zielen und dem Wunsch nach Veränderung - mit verschiedenen Methoden. Gern auch erlebnisorientiert und mit Bewegung. Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen, aber auch an mehrere zum System dazugehörige Menschen.
Wirkung und Ziele von systemischer Therapie
Ziele in der systemischen Therapie sind:
Eigene Ressourcen oder Ressourcen im Umfeld sichtbar zu machen und zu stärken, neue Perspektiven zu gewinnen und Lösungen zu entwickeln, die das Miteinander verbessern und schließlich zur Entlastung führen können.
Einzeltherapie:
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Klarheit gewinnen und persönliche Entwicklung fördern
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Verhaltens- und Kommunikationsmuster reflektieren
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Nähe und Vertrauen stärken
Familientherapie
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Beziehungen innerhalb der Familie verbessern
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Kommunikationswege öffnen
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Rollenklarheit schaffen.
Anliegen und Themen für die systemische Therapie & Einzeltherapie
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persönliche Krisen und Lebensübergange
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Verlust & Trauer, Neuorientierung & Neuanfang
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konflikthafte Paarbeziehung oder bevorstehende Trennung
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tiefgreifende Familienkonflikte
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Erschöpfung, Burnout
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psychische Erkrankungen (Depression, PTBS, Angststörung, Essstörung,...)
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Angststörung, Panikstörung
Familientherapie (Zusammenarbeit mit allen Familienmitgliedern) kann hilfreich sein bei:
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Ängsten, Zwängen und emotionalen Belastungen
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Depressionen und Rückzug
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aggressivem oder oppositionellem Verhalten
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Aufmerksamkeits- und Impulsregulationsschwierigkeiten (z. B. ADHS, ADS)
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Essstörungen
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psychosomatischen Beschwerden
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Schulverweigerung oder starken Schulkonflikten
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sozialen Unsicherheiten und Isolation
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belastenden Lebensereignissen und Traumafolgen
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selbstverletzendem Verhalten
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Identitätskonflikte
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familiären Krisen und Beziehungskonflikten
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Begleitung von Ablösungsprozessen
Ablauf
Wir beginnen mit einem persönlichen Erstgespräch (einzeln, mit der gesamten Familien oder einzelnen Familienmitgliedern) in welchem es v.a. darum, dass wir uns kennenlernen und einen ersten Eindruck vom Gegenüber gewinnen können. Therapie ist dann wirkungsvoll, wenn "die Chemie" stimmt. Am Ende der Sitzung verabreden wir ein erstes Behandlungskonzept mit ihren möglichen Themen und Zielen.
Die Therapie kann über einen längeren Zeitraum gehen, anfänglich wöchentlich/ zwei-wöchentlich und später dann in größeren Abständen. Die Erfahrung zeigt aber, dass bestimmte Anliegen auch im Sinne einer Kurzzeittherapie bearbeitet werden können. Dies werden wir transparent und je nach Ihrem Bedarf miteinander besprechen.

